Der zirkadiane Rhythmus und seine Wirkweise
Ob Körpertemperatur, Blutdruck, Hormonproduktion oder Pulsfrequenz – viele Prozesse, die in unserem Körper stattfinden, folgen einem sehr regelmäßigen Rhythmus. Der sogenannte “zirkadiane Rhythmus” ermöglicht es, dass der menschliche Organismus physiologische Abläufe in einem Takt von etwa 24 Stunden synchronisieren kann.
Der wichtigste zirkadiane Rhythmus ist der Schlaf-Wach-Rhythmus. Durch ihn ist es möglich, dass sich Menschen und auch Tiere zeitlich orientieren können. Damit sind sie in der Lage, alle mehr oder minder regelmäßigen Tätigkeiten wie Schlafen, Essen, Winterschlafhalten oder die Fortpflanzung in einem relativ konstanten Rhythmus durchzuführen. Umgangssprachlich wird die Gesamtheit der zirkadianen Rhythmen als „innere Uhr“ bezeichnet und ist Dir unter dem Begriff wahrscheinlich besser vertraut.
Zirkadianer Rhythmus und Schwankungen der Basaltemperatur
Wenn Du Deinen Zyklus mit Daysy aufzeichnest, hast Du über unsere App “DaysyDay” vielleicht festgestellt, dass Deine Aufwach- oder Basaltemperatur manchmal schwankt: Mal gibt es Ausreißer nach oben, mal nach unten. Solche Temperaturschwankungen bedeuten nicht unbedingt, dass Du falsch gemessen hast. Es kann daran liegen, dass Du schlicht ein paar Stunden länger geschlafen hast.
Wie Schlaf die Basaltemperatur beeinflusst.
Tracke deinen Zyklus und lerne deinen Körper neu kennen.
1) Hibi, M. et al. Effect of shortened sleep on energy expenditure, core body temperature and appetite: a human randomised crossover trial. Sci. Rep. 7, 39640 (2017).