Die Wirkung von Mönchspfeffer im Zyklus der Frau

Mönchspfeffer: ein natürlicher Weg gegen die Symptome des PMS

 

Eine Pflanze mit blauen Blüten kann vielen Frauen bei Regelbeschwerden helfen: Mönchspfeffer, Keuschlamm oder auch Agnus Castus genannt. Die ungewöhnlichen Namen der Pflanze stammen noch aus dem Mittelalter von Mönchen, die hofften, dass sich ihre sexuelle Lust mindere, um ihrem Keuschheitsgelübde treu zu bleiben. Frauen nehmen seit Jahrhunderten die Pflanze zu sich, um Menstruationsbeschwerden zu lindern.

Wer Probleme mit dem Zyklus hat, kann mit seinem Arzt sprechen, ob Mönchspfeffer hilfreich wäre. So kann der Mönchspfeffer bei schmerzenden Brüsten (Mastodynie) wirken, zu kurze oder zu lange Zyklen regulieren oder Beschwerden vor der Menstruation (PMS) bessern. Ob Mönchspfeffer auch bei Regelschmerzen wirkt, darüber gibt es keine gesicherten Aussagen.

Mönchspfeffer gehört zu den besten erforschten Heilpflanzen und im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern bestätigten mehrere wissenschaftliche Studien seine Wirkungsweise. Trotzdem kann es sein, dass er nicht bei jeder Frau wirklich anschlägt.

Die wirksamen Bestandteile aus den Früchten des Mönchspfeffers funktionieren ähnlich wie der körpereigene Botenstoff Dopamin: Sie regulieren die Ausschüttung des Hormons Prolaktin. Der zu hohe Prolaktinspiegel sinkt, das hormonelle Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron wird wieder hergestellt.

Nebenwirkungen vom Mönchspfeffer können ein juckender Hautausschlag, Kopfschmerzen und Magen- und Darmprobleme sein. Diese verschwinden jedoch meist schnell nach dem Absetzen.

Mönchspfeffer ist hauptsächlich in Apotheken zu finden, dabei gibt es ihn als Tropfen, Tabletten, Extrakte oder auch Tees. Da die Dosierung in Tees eher schwierig ist, raten Ärzte vermehrt zu Tropfen oder Tabletten. Ebenfalls wichtig ist eine regelmäßige und dauerhafte Einnahme über mehrere Zyklen hinweg. Bei der Dosierung sollte man sich unbedingt an die Dosierungsangaben halten oder mit seinem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten.