Was sind Hitzewallungen?
Hitzewallungen sind eines der häufigsten Symptome der Wechseljahre und betreffen einen Großteil aller Frauen in dieser Lebensphase. Schätzungen zufolge erleben bis zu 80 % der Frauen während der Menopause wiederkehrende Hitzewellen, die mindestens ein Jahr anhalten, während etwa ein Viertel der Betroffenen diese Symptome sogar über fünf Jahre hinweg verspürt. Die typischen Anzeichen sind plötzliche, intensive Wärmegefühle, die sich rasch über den gesamten Körper ausbreiten, häufig begleitet von Schweißausbrüchen, Hautrötungen und in manchen Fällen einem anschließenden Kältegefühl.
Einfluss von Hitzewallungen auf die Basaltemperatur
Es gibt immer wieder die Frage, ob Hitzewallungen einen Einfluss auf die Basaltemperatur (BBT) haben. Studien zeigen jedoch, dass natürliche Hitzewallungen die Körperkerntemperatur nicht nachhaltig beeinflussen. Das wahrgenommene Wärmegefühl ist das Ergebnis der erweiterten Blutgefäße, die vermehrt warmes Blut an die Hautoberfläche transportieren. Dieser Prozess führt zu einer lokalen Erwärmung und Rötung der Haut, jedoch nicht zu einem messbaren Anstieg der inneren Körpertemperatur.
Die Basaltemperatur, die vor allem im Rahmen der Zyklusbeobachtung und Fruchtbarkeitsanalyse gemessen wird, bleibt hiervon unberührt. Hitzewallungen sind also kein Faktor, der den BBT-Verlauf verfälscht.