Dein natürlicher Weg zu mehr Zyklusbewusstsein
Fertility Awareness-Based Methods (FABMs) sind natürliche, hormonfreie Methoden, um die fruchtbaren und unfruchtbaren Phasen im Menstruationszyklus einer Frau zu bestimmen. Durch die genaue Beobachtung biologischer Signale wie der Basaltemperatur (BBT), des Zervixschleims und der Zyklusmuster können Frauen ihr fruchtbares Fenster zuverlässig erkennen. FABMs können sowohl zur natürlichen Familienplanung, zur Erhöhung der Empfängniswahrscheinlichkeit als auch zur Vermeidung einer Schwangerschaft genutzt werden. Diese Methoden erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da immer mehr Frauen ganzheitliche und nebenwirkungsfreie Alternativen zu hormonellen Verhütungsmitteln suchen.
Was ist Fertility Awareness?
Welche Fertility-Awareness Methoden gibt es?
FABMs lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen: Kalendermethoden und symptombasierte Methoden. Jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile sowie unterschiedliche Genauigkeitsraten.
Wie funktionieren FABMs zur Familienplanung?
FABMs können sowohl zur Schwangerschaftsvermeidung als auch zur Empfängnisförderung eingesetzt werden.
- Zur Empfängnis: Paare haben ungeschützten Geschlechtsverkehr während des fruchtbaren Fensters, besonders bei maximaler Schleimqualität.
- Zur Vermeidung: Paare verzichten während der fruchtbaren Tage auf ungeschützten Verkehr oder nutzen Barriere-Methoden.
Fazit
Fertility Awareness-Based Methods (FABMs) stärken das Bewusstsein der Frau für ihre eigene reproduktive Gesundheit und bieten eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Verhütungsmethoden. Ganz gleich, ob dein Ziel darin besteht, schwanger zu werden oder eine Schwangerschaft zu vermeiden – bei korrekter Anwendung bieten FABMs eine wissenschaftlich fundierte, nebenwirkungsfreie Lösung. Dank moderner Technologien und eines wachsenden Verständnisses für Fruchtbarkeitsindikatoren gewinnen diese Methoden zunehmend an Popularität bei Frauen, die die Kontrolle über ihre reproduktive Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchten.
FAQs zum Thema
1) CDC - Fertility Awareness–Based Methods - USMEC - Reproductive Health. Available at: https://www.cdc.gov/reproductivehealth/contraception/mmwr/mec/appendixf.html (Accessed: 1st April 2019)
2) Wilcox, A. J., Dunson, D. & Baird, D. D. The timing of the "fertile window" in the menstrual cycle: day specific estimates from a prospective study. BMJ 321, 1259–62 (2000).
3) Prior, J. C., Naess, M., Langhammer, A. & Forsmo, S. Ovulation Prevalence in Women with Spontaneous Normal-Length Menstrual Cycles – A Population-Based Cohort from HUNT3, Norway. PLoS One 10, e0134473 (2015).
4) Pyper, C. M. Fertility awareness and natural family planning. Eur. J. Contracept. Reprod. Health Care 2, 131–46 (1997).
5) Johnson, S., Marriott, L. & Zinaman, M. Can apps and calendar methods predict ovulation with accuracy? Curr. Med. Res. Opin. 34, 1587–1594 (2018).
6) Raith-Paula, E., Frank-Herrmann, P., Freundl, G. & Strowitzki, T. Natürliche Familienplanung heute. (Springer Berlin Heidelberg, 2013). doi:10.1007/978-3-642-29784-7