Was ist das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS)?
Das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle und metabolische Erkrankung, die 1 von 8 Frauen betrifft, weltweit über 170 Millionen.5,6 Es beeinflusst nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch Haut, Gewicht, Hormonhaushalt und Psyche, und wird oft spät erkannt.
Seit Mai 2026 heißt PCOS offiziell Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS), beschlossen durch einen globalen Fachkonsens und veröffentlicht in The Lancet.5,6 Wir verwenden hier beide Begriffe.
Typische Symptome des PCOS
Die Symptome von PCOS variieren stark und können sich schleichend entwickeln.
Wie wird PCOS festgestellt?
Ärztinnen und Ärzte nutzen die Rotterdam-Kriterien; die Diagnose erfolgt meist zwischen 20 und 40 Jahren.4
Ursachen und Risikofaktoren
Die genauen Ursachen von PCOS sind nicht vollständig geklärt; wahrscheinlich wirken genetische Veranlagung, hormonelle Dysbalancen und Lebensstil zusammen.4
Ganzheitlich und individuell
Die Behandlung richtet sich nach Symptomen und Lebensumständen. Ziel: Hormonhaushalt regulieren, Eisprünge wiederherstellen, Stoffwechselwerte verbessern und das Wohlbefinden steigern.4
Chancen auf eine Schwangerschaft
Auch wenn PCOS eine der häufigsten Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch ist, bedeutet das nicht, dass eine Schwangerschaft unmöglich ist. Mit den richtigen Maßnahmen, Lebensstiländerung, Hormontherapie, Ovulationsinduktion oder assistierte Reproduktion, kann vielen Frauen geholfen werden. Frühe Diagnostik und eine individuelle Therapie erhöhen die Chancen erheblich.
PCOS ist in den meisten Fällen gut behandelbar
Das Polyzystische Ovar-Syndrom ist eine vielschichtige Erkrankung, die in den meisten Fällen gut behandelbar ist, vorausgesetzt, sie wird rechtzeitig erkannt. Eine Kombination aus gesunder Lebensweise, gezielter medikamentöser Therapie und regelmäßiger ärztlicher Kontrolle bildet die Grundlage einer erfolgreichen Behandlung. Frauen mit PCOS sollten sich nicht entmutigen lassen: Mit Wissen, Eigenverantwortung und medizinischer Unterstützung lässt sich ein guter Umgang mit der Erkrankung finden.